
Menschen werden zumeist unvorbereitet durch plötzlich eintretende Not- und Unglücksfälle aus der Normalität ihres Lebens herausgerissen: Wenn Eltern durch das plötzliche Versterben ihres Kindes wie gelähmt sind, die Polizei nach einem schweren Verkehrsunfall der Familie die Nachricht über den Tod des Vaters überbringen muss oder Menschen mit dem Suizid eines nahen Angehörigen oder Freundes zurechtkommen müssen.
Die Maßnahmen der psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) zielen dabei auf die Bewältigung dieser kritischen Lebensereignisse und der damit einhergehenden Belastungen für Betroffene (Angehörige, Hinterbliebene, Vermissende, Unfallzeugen von Notfällen) einerseits und für Einsatzkräfte andererseits. Um die Qualität nach einheitlichen Standards sicherstellen zu können, sind Ziele, Aufgaben, Einsatzindikationen, Maßnahmen sowie Anforderungen und Ausbildungscurricula im DRK-Rahmenkonzept PSNV beschrieben.

Trauer, Verzweiflung, Hoffnung – Die DRK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erlebten die Schicksale der vom Hochwasser 2021 Betroffenen und waren vor Ort, um zu helfen. Ihre Arbeit in den Katastrophen-Gebieten war unentbehrlich, damit die Menschen die Ereignisse verarbeiten konnten und wieder neuen Mut schöpften. „Die Menschen haben uns erwartet,“ erklärte Iris Göhre vom DRK-Kreisverband Cloppenburg e.V. im Video.